Google+ könnte Facebook von diesem vorläufigen Social-News-Thron stoßen. Die meisten Medien scheinen noch nicht realisiert zu haben, dass sie damit Google News auf sozialem Speed vor sich haben - nach ihren eigenen Maßstäben also einen Konkurrenten. Google+ kann als sozialer Frontalangriff auf die Sortierfunktion professioneller Redaktionen verstanden werden.
Googles neues Netzwerk ist eigentlich kein soziales, es ist mit einer ganz anderen Intention aufgebaut worden als Facebook. Warum das so ist und wem Google+ wirklich ins Gehege kommen wird, erklärt Sascha Lobo.
Für kompetitiv veranlagte Personen muss er die wandelnde Hölle sein, denn Drehbuchautor Aaron Sorkin ist zwei Genies. Das erste analysiert die gesellschaftliche Realität und gelangt zu bestechend klaren Ergebnissen. Das zweite Genie fabriziert daraus eine Geschichte, die Zuschauern mehr über die Wirklichkeit sagt als die Wirklichkeit. Zwei Folgen von Sorkins grandioser Präsidenten-Serie "West Wing" vermitteln ein besseres Gefühl für amerikanische Politik als hundert Pressekonferenzen und tausend Tweets vom Weißen Haus. 2010 hat Sorkin mit "The Social Network" die Geschichte von
Mark Zuckerberg und
Facebook erzählt. Folgt man dem Film, dann ist die Urmotivation von Facebook die vermutlich älteste Motivation überhaupt: ein Junge möchte Mädchen kennenlernen. Er programmiert eine Plattform, auf der sie selbst einstellen, was ihn interessiert, Bilder und Informationen von sich. Die DNS von Facebook ist sozialer Kitt.
Autor und Strategieberater, Schwerpunkte Internet und Markenkommunikation. Eine unvollständige Liste seiner Publikationskanäle:
Ende Juni 2011 startete Google die Plattform Google+. Vordergründig scheint es sich um einen ähnlich gestalteten Konkurrenten für Facebook zu handeln. Google+ hat dieses Label auch aus der Hoffnung bekommen, der weltweite Massenmarkt für Social Networks möge nicht nur aus Facebook bestehen. Aber Google+ ist kein Facebook-Konkurrent. Google+ ist eine Medienrevolution im Pelz eines Facebook-Konkurrenten. Die DNS von Google+ ist nicht aus den sozialen Bedürfnissen eines Jungen erwachsen, sondern intelligent designt. Die Urfrage von Facebook, die jeder Nutzer durch seine Aktivitäten fortwährend beantwortet, lautet: Wer bist Du? Die Urfrage von Google+ lautet: Was interessiert Dich?
Der Planet Social Media
Stellt man sich Social Media als Planeten vor, mit den Hemisphären Social und Media, hat Facebook seinen Ursprung eindeutig am sozialen Pol. Es hat bloß ein paar Jahre lang den medialen Pol mitbeherrscht, vermutlich in Ermangelung eines echten Konkurrenten. Tatsächlich aber ist Facebook zur Verteilung von medialen Nachrichten nur mäßig gut geeignet. Die Ursachen dafür beschreibt
Kathrin Passig im Essay "Sümpfe und Salons": Die Beziehung der Nutzer ist auf Facebook zwangsweise gegenseitig und sozial begründet. Aber wirklich nicht alles, was Freunde veröffentlichen, ist als medialer Inhalt interessant. Dazu filtert Facebook den News-Feed nach erratischen Algorithmen. Es passt für soziale Informationen, wenn man nur jedes dritte Babyfoto der befreundeten Ersteltern mitbekommt. Für klassische Nachrichten ist es nicht optimal: eine subjektiv relevante, aktuelle Information - ein Aktienkurssturz oder ein Unfall auf der A5 - wird allenfalls zufällig wahrgenommen, weil sie für die Friends völlig egal ist, aber das vielkommentierte Wurstbrotfoto taucht ständig auf.
Sparks - zum Stream weiterentwickelte Google Alerts samt Google News. Die Sparks könnten sich publizistisch gesprochen zu den Ressorts des Internets mausern. Auf einen Klick sind dort thematische Nachrichten abzurufen, für die Einrichtung genügt die Angabe eines Themas oder Suchbegriffs. So erklärt sich die auf den ersten Blick rätselhafte Abwesenheit einer inhaltlichen Suchfunktion durch die Sparks.
Circles - Gruppen, in die man seine Kontakte sortiert. Weil die Kontakte anders als bei
Facebook nicht gegenseitig sein müssen, hat Google+ weniger mit "Social" zu tun und mehr mit "Media". Auf Google+ sind Kontakte eher Informationsquellen und weniger soziale Verbindungen, auf Facebook ist es umgekehrt. Die Sollbruchstelle ist, ob Google+ aus der Nerd-Ecke in den Mainstream gelangt - Facebook hat die Welt nicht über technische Early Adopters erobert, sondern über soziale.
Google+ ist damit eine geschickte Annäherung an die Zukunft der Medienrezeption, in der Nachrichten aus allen möglichen Quellen zusammengeführt werden, aus der Wirtschaftsredaktion eines kanadischen Webmagazins bis zur malaysischen Foto-Bloggerin. Sortiert und verbreitet werden diese Quellen von einem sozialen Filter aus Multiplikatoren, frei von sozialen Zwängen thematisch geordnet zusammenklickbar. Google+ entspricht der personalisierten, sozialen, interaktiven Redaktion für jedes denkbare Ressort.
Ringe, sie zu binden
Dazu kommt neben der perfekten Integration in Googles mobiles Betriebssystem Android die Einbindung bestehender Dienste, funktional ist Google Mail schon Teil von Google+, wenn man statt eines Circles eine Nachricht nur mit einer einzelnen Person teilt. Zur Verschmelzung bieten sich
Blogger und Picasa an, sowie
das unterglückte Buzz, Wave und der Google Reader. Das alles hat mit einem Social Network nach dem Zuschnitt von Facebook wenig zu tun, zielt aber auf dieselben Werbebudgets, die undifferenziert dem Buzzword "Social Media" folgen. Diese Budgetverschiebung erklärt den Handlungsdruck von Google und
die Nervosität von Facebook.
CNN-Chef Jon Klein glaubte im März 2010, Facebook sei der wichtigste Konkurrent für sein Nachrichten-Netzwerk. Google+ könnte Facebook von diesem vorläufigen Social-News-Thron stoßen. Die meisten Medien scheinen noch nicht realisiert zu haben, dass sie damit Google News auf sozialem Speed vor sich haben - nach ihren eigenen Maßstäben also einen Konkurrenten. Google+ kann als sozialer Frontalangriff auf die Sortierfunktion professioneller Redaktionen verstanden werden. Was wohl passiert, wenn sich das in verlegerischen Gefilden herumspricht? Und wenn Google neben den thematischen Streams Anzeigen schaltet, die auch auf der Seite der ursprünglichen Quelle hätten stehen können?
Der größte Unterschied zwischen Google und Facebook ist nämlich die Fähigkeit, Geld zu verdienen. Google setzt pro Nutzer 24 Dollar im Jahr um, Facebook nur vier - obwohl
Facebook 2010 mit einer Billion Anzeigen angeblich ein Viertel der Display-Werbung im US-Netz auslieferte. Mit Google+ wird sich ein Leviathan weniger im sozialen Netz, als in der werbefinanzierten Medienwelt erheben - wenn Google+ nicht durch Fehlentscheidungen vermyspacet.
Es bleibt die Frage der Beziehung zwischen Facebook und Google+ auf mittlere Sicht. Für den Moment hat der
Internet-Experte Eric Kubitz eine hübsche Analogie gefunden: Google+ sei Facebook für Erwachsene. Aaron Sorkins Einschätzung wird im Film durch Mark Zuckerberg beschrieben: "Die Leute wollen online ihre Freunde auschecken, warum nicht eine Website bauen, die das anbietet? Ich meine, das komplette soziale Erlebnis […] online zu stellen." Genau das wird auf Facebook auch weiterhin stattfinden, der Planet Social Media ist längst groß genug für zwei Plattformen. Google+ ist darauf angelegt, weniger das soziale als das komplette mediale Erlebnis im Netz zu bieten - selbst zusammengestellt. Denn auf Facebook ist man, Google+ macht man sich.
Disclosure Mit den meisten verlinkten Einzelautoren bin oder war ich geschäftlich und/oder freundschaftlich verbunden.
Wenn man sich unter Android bei allen Diensten angemeldet hat stehen diese doch direkt und dauerhaft zur Verfügung. Zusätzlich kann man mit Social Network Aggregatoren, wie Seesmic, mit wenigen Apps auf alles zugreifen. Obwohl [...] mehr...
ich habe es auch noch nicht testen koennen (knapp an der Beta vorbeigeschliddert) aber es klingt gut. Anders als "wave", das mir schon zu Anfang suspekt vorkam und viel zu stressig erschien.
Google Reader benutze ich schon sehr [...] mehr...
Lieber Sascha Lobo, nachdem Sie in Ihren Wortbeiträgen im TV immer häufiger als angepasster, politisch-korrekter Pseudo-Freak mit komischer Frisur auftreten, war dies wirklich eine gute Analyse, die ich gerade von Ihnen nicht mehr [...] mehr...
Das habe ich doch mit keinem Wort bestritten. Ich habe lediglich gesagt, dass ich Google als ein Zacken schärfer betrachte.
Während aber bspw. MS und Twitter auskunftsfreudig sind, schweigt Google dagegen brisante Themen [...] mehr...
Händler steuern Kampagnen nach Prognosen - Dienstag ist Schönwettertag
Wien (pte015/06.07.2011/11:31) -
Auf sommerlichen Frost muss sich der Online-Handel in den kommenden Wochen einstellen, sofern das in der Jahreszeit übliche Schönwetter herrscht. So läuft das Geschäft bei Schlechtwetter deutlich besser, glaubt man einer Analyse der Unternehmensberatung e-dialog http://www.e-dialog.at . Ihr zufolge hat das Wetter starken Einfluss auf das Kaufverhalten im Internet. Über eine dichte Bewölkung dürfen sich die Anbieter demnach freuen - vor allem an Samstagen und Sonntagen. Nur an bestimmten Wochentagen zeigt sich der Zusammenhang zwischen Wetter und Web-Shopping genau umgekehrt. So ist Dienstag der dominierende Schönwettertag.
Shopping: User orientieren sich am Wetter (Foto: flickr.com, Leland Francisco)
"Dank der Erkenntnisse können Online-Händler ihre Kampagnensteuerung vom Wetter abhängig machen", erklärt e-dialog-Geschäftsführer Siegfried Stepke im Gespräch mit pressetext. Bei ungünstigen Vorhersagen lassen sich dadurch die Werbebudgets reduzieren und unnötige Kosten vermeiden. Umgekehrt können die Anbieter durch verstärktes Marketing an guten Shopping-Tagen womöglich höhere Profite generieren.
Individuelle Analysen zur Erfolgsoptimierung
Aus der Verknüpfung von Web-Analytics und Wetter-Daten lassen sich Erkenntnisse zur Erfolgsoptimierung gewinnen. Je Site und Segment muss die Analyse jedoch individuell erstellt werden. Zudem ist die Wirksamkeit in einem Feldtest zu überprüfen, stellen die Experten klar. Mittlerweile experimentieren die ersten Web-Shops mit der Wetter-Korrelation. Konkrete Beispiele will Stepke auf pressetext-Nachfrage aber nicht nennen.
Nach Region hat e-dialog die Umsätze im E-Commerce mit den Daten einer Web-Analyse sowie der Temperatur und dem Bewölkungsgrad abgeglichen. Eine starke Abhängigkeit zeigt sich besonders am Wochenende: Je dichter die Wolkendecke, desto mehr Bestellungen. "Das Kaufverhalten steht auch mit der Jahreszeit in Zusammenhang", sagt Stepke. Diese ist in der aktuellen Analyse allerdings nicht berücksichtigt. In weiterführenden Tests wird aber untersucht, ob Abfolgen bestimmter Wettersituationen wie mehrere aufeinander folgende Schlechtwettertage einen wichtigen Einfluss auf die Shopping-Gewohnheiten der Konsumenten nehmen.
Diplomarbeit, Festanstellung bei Contactlab Deutschland GmbH
Gesuchte Fachbereiche
Elektro- und Informationstechnik,
Wirtschaftsinformatik,
Informatik,
Kommunikationswissenschaften
Beschreibung
ContactLab is the leading Italian provider of
solutions and consultancy relating to e-mail, text
messaging and digital direct marketing. Following
its recent international expansion, ContactLab is
now strengthening its German office, thus
recruiting a Customer Care Professional with
Operational Marketing duties.
Job description:
The duties of the person we are looking for
can be divided into two main areas:
1) Tasks related to Customer Care
• Technical demonstrations of the platform,
both on a remote and on a personal basis
• Training sessions to clients on how to use
the tool
• First (and possibly second) level of
support to clients through emails/web/phone
• Translation and update of technical
documents for clients
2) Tasks related to Local Operational Marketing
• Support in the organization of tradeshows
in Germany
• Editing of content in German for marketing
material
• Editing and updating of the German version
of the company´s blog/web site
The position is based in Munich –
Landwehrstrasse 61
Please send your application to Mrs Catherine
Malet at the following address
Catherine.malet@contactlab.com
Tel: 0049 (0)89 4111 23 444
Qualifikation
We are looking for a young professional with
more of a personal attitude than a strong specific
background. We expect the following:
• good knowledge of the Internet and MS
Office
• basic knowledge of html code
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particular in stress situations
• owning a blog will be considered a plus
The person we are looking for is mother
tongue German and has a very good knowledge of
English. The knowledge of Italian will be
considered a plus.
I think most marketers are already well beyond simple demographics. At least everyone I work with. It’s the media planners who tend to still focus on simple demographics from my experience. We look at Demographics, Psychographics, Technographics and Behavioral and Attitudinal data to build rich personas.
Jamie Beckland is a Digital and Social Media Strategist at Janrain where he helps Fortune 1000 companies integrate social media technologies into their websites to improve user acquisition and engagement. He has built online communities since 2004. He tweets as @Beckland.
Marketers have built a temple that needs to be torn down. Demographics have defined the target consumer for more than half a century — poorly. Now, with emerging interest graphs from social networks, behavioral data from search outlets and lifecycle forecasting, we have much better ways of targeting potential customers.
The rise of mass-produced consumer goods also brought the rise of mass-market advertising. In the 1950s and 1960s, the goal of television was to aggregate the most possible eyeballs for advertisers. In order to convince consumers that an advertising message was relevant to them, consumers had to buy the idea that they were just like everyone else.
Marketers created that buy-in by bucketing people into generations. When you lump 78 million people into one group called “Baby Boomers,” it’s much easier to sell them stuff, especially when consumers accepted their generational classification.
But now, that entire system has broken down. The year that someone was born will not tell you how likely he is to buy your product.
Fragmentation is now the norm because the pace of change is accelerating. Generations have been getting smaller because there are fewer unifying characteristics of young people today than ever before:
With the recent rise of the social web, people self-select into groups so small, so fragmented, and so temporal, that no overarching top-down approach could be successful at driving marketing performance.
Marketers have responded by adding more demographic information to the mix, but even that is a losing battle. I worked with one client who was introducing a technology product, and had identified a target market of “connected consumers.” Connected consumers were 34-55, had a household income over $120k, and read technology publications regularly. This target market represented 14 million consumers.
They were targeting 14 million consumers to sell 50,000 units — that means they were hoping for 3.5 sales for every 1,000 people with whom they connected through their marketing.
What if, instead, you could get 500 sales from every 1,000 people you marketed to?
It’s possible through psychographic profiling. Psychographics look at the mental model of the consumer in the context of a customer lifecycle. Amazon.com has long been a leader in this space, through innovations like “recommended products” and “users like me also bought.” Its algorithms have learned to predict its users, and what they are interested in. And now, there are a number of tools that any business can use to leverage psychographics.
Here’s how a psychographic profile might look different from a traditional marketing profile target for a childcare provider:
Psychographics provide much more useful information about users. There are multiple data sources making this possible today. Social profile data, behavioral data and customer lifecycle data can now finally be leveraged to contact people who are ready to buy.
Social Profile Data
Profile data from social networks consist of all the fields users grant permission for brands to use on their behalf. Most things that users track on social networks can be leveraged to create a closer relationship with a customer. Fields like relationship status, alma mater, interests and occupation can all be managed through social profile data management tools.
Social profile data is the critical cornerstone of psychographic insights. The level of nuance and insight provided by social data, when compared to standard demographics, is the difference between performing surgery with a scalpel or a butter knife. Previously unimaginable questions are now routine:
Are customers who kayak more likely to buy water shoes than those who canoe?
Who is more likely to spend over $100 on an order: Seattle Seahawks fans or Seattle Mariners fans?
Are your customers more likely to purchase when they move across the state or across the country?
In addition, companies such as GraphEffect are measuring purchase intent by doing semantic analysis on Facebook status updates. This type of qualitative analysis can move users into specific marketing funnels from their very first online experience with your brand.
Behavioral Data
Retargeting advertising messages is gaining popularity among marketers, but its very success has jeopardized its effectiveness. Ads that follow users around the web have been implemented — usually poorly. Every ad network quickly incorporated the ability to place cookies in users’ browsers, and display specific ads to them any time they visit a site that’s part of their networks.
The next generation of ad targeting will focus more on telling the customer a story over time, based on specific behavior triggers. That means ad networks and clickstream data aggregators will work together to trigger when a customer moves forward in a mental model toward a purchase event.
Site content and product recommendations will also be informed by clickstream analysis. Companies such as RichRelevance, Certona, Baynote and Monetate all offer the ability to personalize information to specific visitors based on their behavior. Leveraging those alongside a payload of social profile data can turbocharge those services from the first moment a new user visits a site.
Customer Lifecycle Data
Social profile data can also be used to predict customer lifecycle. Imagine knowing not only if a customer has children, but the exact ages of those children. In addition, key indicator purchases, like buying diapers for the first time, indicate a customer entering a new lifecycle. Other key indicators, like shipping address changes, first purchases of furniture, or first purchases of substantially higher-value goods can all indicate the start of a new customer mentality and behavior pattern.
These patterns are predictable, so you know the future behavior of high school seniors by looking at the current behavior of college freshmen. By using demographics alone, all high school graduates would be marketed to identically. Using psychographics, we know who is likely to be interested in specific product or content recommendations at a specific time — such as when they actually start their first day of college.
This vision is starting to gain traction among serious marketers. At the 2009 Internet Strategy Forum, Xerox’s VP of Interactive Marketing, Duane Schulz, said that a 1% clickthrough rate was a huge failure — even though it is 10 times the industry average. In his mind, a successful campaign would never waste 99% of its impressions. Using psychographic data, you don’t have to waste any impressions.
We have seen a similar upheaval in marketing before. In the 1960s, marketers who embraced the power of television, broad-based insights into psychology and demographic data created world-class brands and billions of dollars in value. At that time, if you didn’t advertise on TV, you lost. Today’s new tools offer a similar choice: Build a deep understanding of your customer, or risk irrelevance.
Nazi-Plakate bei Demo in AthenUnd DIE wollen UNSER Geld?
Stimmung in Griechenland immer explosiver – EU-Finanzminister setzen neue Daumenschrauben an
Schulden-KriseWoche der Wahrheit für Griechenland
Dieses Plakat wurde auf einer Demonstration am Sonntagabend in Athen gezeigt
Foto: Reuters
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Anfang Juli soll die nächste (die fünfte!) Tranche an Hilfsmilliarden der EU nach Griechenland fließen. Zwölf Milliarden Euro brauchen die Griechen, um ihren Staat (vorerst) zu retten. Dafür müssen sie aber härteste Sparauflagen erfüllen.
Die Reaktionen im Pleiteland: Wütende Proteste gegen das Sparpaket der Regierung und wütende Plakate gegen die Europäer, die helfen wollen!
Vor dem Parlament zeigten die Demonstranten am Sonntagabend ein gefährliches großes Plakat! Darauf zu sehen: ein Hakenkreuz aus gelben Europa-Sternchen, darauf zu lesen: „Nazi-Nazi – Merkel - Sarkozy“!
„Diebe“, schrien die aufgeregten Demonstranten dem Parlament entgegen. Sie wollen nicht sparen, sie wollen nicht verzichten – aber von uns wollen sie in zwei Wochen zwölf Milliarden Euro!
In Luxemburg sitzen heute wieder die Finanzminister der 27 Euro-Staaten zusammen, beraten darüber, wie Griechenland zu retten ist. Unter anderem sollen private Gläubiger wie Banken und Verischerungen sich beteiligen, indem sie ihre Forderungen zurückstellen.
Dazu sage Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vor Beginn des Treffens: „Das ist ein schmaler Grat. Auf der einen Seite muss es freiwillig sein, weil es sonst die entsprechenden Folgen hat, und auf der anderen Seite muss es auch zu einem Ergebnis führen.“
Die Minister haben bereits klar gemacht, dass es ohne neue Sparbeschlüsse des Parlaments in Athen kein neues Geld für Griechenland geben wird.
In der Nacht zu Mittwoch wollen die Parlamentarier dort über Papandreous Regierung und damit auch über seine Spar-Politik abstimmen.
Endgültige Entscheidungen – auch über die Auszahlung der von Athen dringend benötigten Kredittranche von zwölf Milliarden Euro aus dem alten Hilfsprogramm – soll es darum frühestens Anfang Juli geben.
Im Tagesverlauf beraten die Ressortchefs aller 27 EU-Staaten auch über den ständigen Rettungsfonds ESM für kriselnde Eurostaaten. Ein weiteres Thema ist ein umfangreiches Gesetzespaket zur Verschärfung der Wirtschaftsaufsicht und des Euro-Stabilitätspaktes, das derzeit mit dem Europaparlament verhandelt wird.
Vielleicht wäre es gut, würden sie auch über das Nazi-Plakat beraten.
Google has introduced a tool that helps you manage search results for your name.
The tool, “Me on the Web,” is now included on the Google dashboard in between account information and analytics. It is not intended to be another privacy setting.
“Your online identity is determined not only by what you post, but also by what others post about you — whether a mention in a blog post, a photo tag or a reply to a public status update,” Google explains.
The new dashboard section encourages you to keep tabs on these mentions by setting up search alerts for data points included in your Google profile, like your name and email address. It has long been possible to set up these type of alerts using another section of the dashboard, but now it takes fewer clicks.
Dein unbedingtes Eintreten für das Urheberrecht verdient Respekt, und wir fanden es ja auch durchaus tapfer, wie vehement Du damals – trotz aller politischen Nähe zu Guttenberg – Partei gegen den Plagiator ergriffen hast. Aber klar: Irgendwelche fremden Texte ohne jede Quellenangabe zusammenzukopieren und unter eigenem Namen zu veröffentlichen – das ist unter uns Bürgerlichen mehr als nur eine läßliche Sünde.
Erstaunlich dünkt uns daher, was in Deinem »Faz.net«, und zwar in der Bildergalerie zu George Clooneys 50. Geburtstag, zu finden ist: Die Texte zum zweiten, dritten und vierten Foto der Klickstrecke stehen ja – genau so bei Wikipedia! Bis auf einige kosmetische Änderungen sogar wortwörtlich! Ohne daß die Quelle jedoch genannt würde! Gewiß nur ein Versehen, oder? Übersicht verloren, Doppelbelastung, die Familie macht Streß – wer kennt das nicht.
Aber ist das noch Qualitätsjournalismus der alten Schule? Fragt allerhöflichst:
Titanic
Update: Die FAZ hat die Bildergalerie aus ihrem Netzangebot entfernt.
The following was originally posted on CDC Public Health Matters Blog on May 16th, 2011 by Ali S. Khan.
Social Media: Preparedness 101: Zombie Apocalypse
There are all kinds of emergencies out there that we can prepare for. Take a zombie apocalypse for example. That’s right, I said z-o-m-b-i-e a-p-o-c-a-l-y-p-s-e. You may laugh now, but when it happens you’ll be happy you read this, and hey, maybe you’ll even learn a thing or two about how to prepare for a real emergency.
A Brief History of Zombies
We’ve all seen at least one movie about flesh-eating zombies taking over (my personal favorite is Resident Evil), but where do zombies come from and why do they love eating brains so much? The word zombie comes from Haitian and New Orleans voodoo origins. Although its meaning has changed slightly over the years, it refers to a human corpse mysteriously reanimated to serve the undead. Through ancient voodoo and folk-lore traditions, shows like the Walking Dead were born.
A couple dressed as zombies - Danny Zucco and Sandy Olsson from the movie Grease walking in the annual Toronto Zombie Walk.
In movies, shows, and literature, zombies are often depicted as being created by an infectious virus, which is passed on via bites and contact with bodily fluids. Harvard psychiatrist Steven Scholzman wrote a (fictional) medical paper on the zombies presented in Night of the Living Dead and refers to the condition as Ataxic Neurodegenerative Satiety Deficiency Syndrome caused by an infectious agent. The Zombie Survival Guide identifies the cause of zombies as a virus called solanum. Other zombie origins shown in films include radiation from a destroyed NASAVenus probe (as in Night of the Living Dead), as well as mutations of existing conditions such as prions, mad-cow disease, measles and rabies.
The rise of zombies in pop culture has given credence to the idea that a zombie apocalypse could happen. In such a scenario zombies would take over entire countries, roaming city streets eating anything living that got in their way. The proliferation of this idea has led many people to wonder “How do I prepare for a zombie apocalypse?”
Well, we’re here to answer that question for you, and hopefully share a few tips about preparing for real emergencies too!
Better Safe than Sorry
Some of the supplies for your emergency kit.
So what do you need to do before zombies…or hurricanes or pandemics for example, actually happen? First of all, you should have an emergency kit in your house. This includes things like water, food, and other supplies to get you through the first couple of days before you can locate a zombie-free refugee camp (or in the event of a natural disaster, it will buy you some time until you are able to make your way to an evacuation shelter or utility lines are restored). Below are a few items you should include in your kit, for a full list visit the CDC Emergency page.
Water (1 gallon per person per day)
Food (stock up on non-perishable items that you eat regularly)
Medications (this includes prescription and non-prescription meds)
Sanitation and Hygiene (household bleach, soap, towels, etc.)
Clothing and Bedding (a change of clothes for each family member and blankets)
Important documents (copies of your driver’s license, passport, and birth certificate to name a few)
First Aid supplies (although you’re a goner if a zombie bites you, you can use these supplies to treat basic cuts and lacerations that you might get during a tornado or hurricane)
Once you’ve made your emergency kit, you should sit down with your family and come up with an emergency plan. This includes where you would go and who you would call if zombies started appearing outside your door step. You can also implement this plan if there is a flood, earthquake, or other emergency.
Family members meeting by their mailbox. You should pick two meeting places, one close to your home and one farther away.
Identify the types of emergencies that are possible in your area. Besides a zombie apocalypse, this may include floods, tornadoes, or earthquakes. If you are unsure contact your local Red Cross chapter for more information.
Pick a meeting place for your family to regroup in case zombies invade your home…or your town evacuates because of a hurricane. Pick one place right outside your home for sudden emergencies and one place outside of your neighborhood in case you are unable to return home right away.
Identify your emergency contacts. Make a list of local contacts like the police, fire department, and your local zombie response team. Also identify an out-of-state contact that you can call during an emergency to let the rest of your family know you are ok.
Plan your evacuation route. When zombies are hungry they won’t stop until they get food (i.e., brains), which means you need to get out of town fast! Plan where you would go and multiple routes you would take ahead of time so that the flesh eaters don’t have a chance! This is also helpful when natural disasters strike and you have to take shelter fast.
Never Fear – CDC is Ready
Get a Kit, Make a Plan, Be Prepared
If zombies did start roaming the streets, CDC would conduct an investigation much like any other disease outbreak. CDC would provide technical assistance to cities, states, or international partners dealing with a zombie infestation. This assistance might include consultation, lab testing and analysis, patient management and care, tracking of contacts, and infection control (including isolation and quarantine). It’s likely that an investigation of this scenario would seek to accomplish several goals: determine the cause of the illness, the source of the infection/virus/toxin, learn how it is transmitted and how readily it is spread, how to break the cycle of transmission and thus prevent further cases, and how patients can best be treated. Not only would scientists be working to identify the cause and cure of the zombie outbreak, but CDC and other federal agencies would send medical teams and first responders to help those in affected areas (I will be volunteering the young nameless disease detectives for the field work).
Die meisten mittel- und osteuropäischen Unternehmen sind gut durch die Krise gekommen, die Umsätze haben wieder Vorkrisenniveau erreicht, die Ergebnisse noch nicht ganz. Ein Drittel der Unternehmen konnte auch in der Krise Umsatz und Ergebnis steigern. Überdurchschnittlich gut entwickelten sich polnische, tschechische und österreichische Unternehmen. Obwohl die Renditen seit 2008 niedriger als die Kaitalkosten sind, zeigen sich Investoren bezüglich der weiteren Entwicklung der Region zuversichtlich: Die EBITDA-Multiples befinden sich wieder auf dem Niveau der Vorkrisenzeit. Das sind die Ergebnisse der Studie "CEE after the crisis – Back to business as usual?", für welche Daten von 1.200 Unternehmen – 89 Prozent davon börsennotiert – aus 13 MOE-Ländern analysiert wurden.
Die untersuchten Unternehmen sind sehr gut durch die Krise gekommen. Schon 2010 lagen die Umsätze tendenziell über dem Vorkrisenniveau, bei den Ergebnissen sind sie allerdings noch nicht so weit. Auffallend ist, dass der Abstand zwischen kleinen Unternehmen (< 50 Mio. EUR Umsatz) und ihren größeren Mitbewerbern hinsichtlich Umsatz und Rentabilität immer größer wird: Kleine Unternehmen wuchsen schon vor der Krise deutlich langsamer, haben relativ spät auf die Krise reagiert und mühen sich jetzt ab, um den Anschluss wiederzufinden.
Das zeigt sich vor allem bei der Rentabilität (EBIT-Margen). Zeichneten sich MOE-Unternehmen vor der Krise durch eine jährliche Produktivität von durchschnittlich zehn bis zwölf Prozent aus, so liegt dieser Wert nun ein Drittel darunter (5-7%). Kleine Unternehmen mussten 2009 sogar ein negatives EBIT (-5%) hinnehmen und konnten ihre EBIT-Margen 2010 nur auf vier Prozent steigern. Wir gehen generell davon aus, dass bei den EBIT-Margen das Vorkrisenniveau nicht so schnell erreicht werden wird, und rechnen in den nächsten Jahren mit einer Seitwärtsentwicklung.
Krise trennt Spreu vom Weizen Die Schere zwischen Low- und Top-Performern geht in Mittel- und Osteuropa immer weiter auseinander, die Krise hat diese Entwicklung noch beschleunigt. Im Zeitraum von 2004 bis 2010 erwirtschafteten 58 Prozent der untersuchten Unternehmen ein Umsatz- und Ergebnisplus. In den Jahren zwischen 2007 und 2009 waren es 28 Prozent. Die Gruppe der Low-Performer stagniert hingegen seit 2004. Fast ein Drittel der Unternehmen wuchs also auch in der Krise, weitere 12 Prozent konnten immerhin ihr Ergebnis verbessern. Das zeigt, dass sich gut geführte Unternehmen unabhängig von ihrem Marktumfeld entwickeln können.
Polen vor Tschechien und Österreich
Wie gering die Korrelation zwischen Unternehmens- und BIP-Entwicklung ist, zeigt der Ländervergleich: Polnische Unternehmen erwirtschafteten zwischen 2005 und 2009 mehr als zwölf Prozent Umsatzwachstum pro Jahr, tschechische und österreichische Unternehmen rund acht Prozent. Das BIP-Wachstum lag in diesen Ländern deutlich darunter. In Rumänien und Russland wiederum wuchsen die Umsätze weniger als zwei Prozent pro Jahr – trotz eines Wirtschaftswachstums von knapp vier Prozent. Auch die Erfolgsfaktoren variieren von Land zu Land: Polen hat vor allem von der starken Inlandsnachfrage und – seine Automobilindustrie – von der deutschen Abwrackprämie profitiert. Tschechien, der reifste MOE-Markt, konnte als Produktionsstandort mit attraktiven steuerlichen Rahmenbedingungen und einer gut entwickelten Infrastruktur punkten. Österreichische Unternehmen nutzten wiederum ihre internationalen Verflechtungen – auch mit Deutschland –, um die Folgen der Krise abzufedern.
Betrachtet man die Branchen, so zählen der Bau- und Immobiliensektor, der Dienstleistungsbereich, Konsumgüter sowie der Handel zu den Outperformern bei Umsatz- und EBIT-Wachstum. Die produzierende Industrie und der Bereich Metall & Bergbau entwickelten sich negativ. Die Bauindustrie hat allerdings eine Sonderstellung: Hier macht sich die Krise durch lange Projektvorlaufzeiten erst jetzt voll bemerkbar. Vorkrisen-Aufträge sind jedoch abgearbeitet und Konjunkturprogramme laufen aus.
Eigenkapitalquote überdurchschnittlich hoch Die untersuchten Unternehmen weisen eine durchschnittliche Eigenkapitalquote von 50 Prozent auf und sind damit deutlich besser kapitalisiert als westeuropäische Unternehmen. Dieser Wert ist vor allem auf die Eigentümerstruktur mit starken Kernaktionären und auf geringe Möglichkeiten zur Fremdfinanzierung zurückzuführen. Auch hier zeigt sich, dass kleine Unternehmen in der Krise deutlich an Eigenkapital verloren haben, während der Rückgang bei mittleren und großen Unternehmen moderater ausfiel.
Auch hinsichtlich Liquidität befinden sich die Unternehmen mittlerweile wieder auf Vorkrisenniveau: Der Cash-Bestand lag 2010 bei durchschnittlich 8,8 Prozent des Gesamtvermögens, 2009 waren es 7,7 Prozent. Nach wie vor erhöht ist jedoch das Ausfallrisiko, vor allem im Bau- und Energiesektor. Noch immer befinden sich mehr als ein Viertel der analysierten Unternehmen in einem erhöhten Risikobereich. Generell waren MOE-Unternehmen in den vergangenen drei Jahren für Investoren nicht rentabel: Die Kapitalkosten sind seit 2008 höher als die Rendite, die Eigentümer verlieren Geld. Trotzdem zeigen sich Investoren optimistisch: Die EBITDA-Multiples haben wieder Vorkrisenniveau erreicht, obwohl die makroökonomischen Aussichten deutlich reduziert wurden. Das zeugt von großer Zuversicht der Investoren, die an eine Outperformance der bewerteten Unternehmen glauben.